jedem augenblick wohnt ein
neubeginn inne eine entscheidung
ein schritt ein tiefer atemzug
ganz unscheinbar das zurück
ziehen der gardine am morgen
der kaffee ein lächeln
jedem augenblick wohnt ein
neubeginn inne eine entscheidung
ein schritt ein tiefer atemzug
ganz unscheinbar das zurück
ziehen der gardine am morgen
der kaffee ein lächeln
schwer liegt er auf blasser Haut
Im Schneegeflüster das Selbst
entdecken das langsame Sterben
akzeptieren
Stille weiße Gedanken blau
gefrorenes Blut unberührte Flächen
Neue Dimension von Zärtlichkeit
Eingezäunte Erinnerungen unter
endlosem Blau
Die Kindheit in den Garten getragen
Schmetterlingsflügel einbetoniert
Verzerrte Gesichter auf Wasser
Oberflächen
Schweigende Worte hallen in
langen Korridoren
Schnee bedecktes Grün an Winter
hellen Tagen
Wie Gebete gen Himmel gesprochen
ist bei uns angekommen frieden
in den gassen den häusern den
gedanken
frieden am morgen am mittag
am abend und auch in er nacht
frieden bei allem was wir tun
essen trinken mit dem was uns
umgibt
frieden für die natur die tiere
und uns menschen frieden auf
der erde und mit der erde
wo beginnt er und wo endet er
wie entsteht er und was stört ihn
auf dem tisch eine getöpfert tasse
am fenster friedenstauben und draußen
das flackernd brennend friedenslicht
das ich weiter reiche an dichhausbooten und lichtspuren
nah am wasser
melodien und klänge schweben
darüber
Zimmer wie aus tausend
und eine nacht
herzschläge im takt der welt
herzblut für alles was uns
umgibt
von einem unbekanntem
Tier
Samtene Stille zwischen
den Herzschlägen
Hinter verschlossenen
Fenstern gähnende Leere
Ein Warten auf Morgen