suche in meinem gesichtszügen
nach antworten viel zu kurze nächte
auf dem weg nach hause
verschwinden in einem gemälde
aufgesogen hinein gezogen es
verkörpert wild romantische zeiten
urängste unter harschen schnee
eingefrorene schultern blicke
suche in meinem gesichtszügen
nach antworten viel zu kurze nächte
auf dem weg nach hause
verschwinden in einem gemälde
aufgesogen hinein gezogen es
verkörpert wild romantische zeiten
urängste unter harschen schnee
eingefrorene schultern blicke
wir kennen uns solange ich
denken kann ein halbes leben
dein körper mein vertrauter
landeplatz in den kapriolen
beständig
du erfindest meinen namen
neu sprichst eine nie gekannte
sprache
deine herzschläge spielen
auf meinem rippenklavier
waldgrün und tief dein blick
deine lippen wellenrauschen
möchte tanzen im rotem
kleid über stoppelfelder
erspüren wie die lebendig-
keit sich zurück zieht
das milde licht zeichnet
alles weich
die tage ausschöpfen bis
zum grund dabei zusehen
wie auf deiner stirn neue
falten enstehen
den ausgetrockneten krater
der wünsche auf die zukunft
projizieren
vergessen das die zeit verglimmt
wie eine zigarette im dunkeln
anders sein das erkennen
beim blick in die pupillen
der katze die dir lange zu-
gehört hat und auf die
abgestoßenen schuhe
kleine vögel freiheit nisten
in deinen haaren
harzig und pupurfarbend
pulsiert dein blut
die träume die tage
klopft an türen
nah bei uns nimmt
schweigend mit
mit geblümter bluse
blau lackierte fingernägeln
dem sandfarbenden hund
geht sie richtung wald
sie dreht sich noch
einmal um und ich sehe
ihr gesicht
der sommer hält dem atem an
lautlos schleichen über
gepflügte äcker die stille
zieht ein zwischen die dunklen
erdbrocken
das licht vergoldeter sonnen
ergießt sich über die kargheit
verglühte asche körper verflüchtigen
sich stehen da mit leeren händen