durchlöchertes gewebe ohne
zusammenhalt kein vertrautes
flüstern die köpfe zusammen
stecken unkontrolliertes los-
prusten geheimnisse teilen
körper zwischen schlaftrunken
und erwacht stimmen die
die frequenz der nacht imitieren
das dunkel erhellen
zusammenhalt kein vertrautes
flüstern die köpfe zusammen
stecken unkontrolliertes los-
prusten geheimnisse teilen
körper zwischen schlaftrunken
und erwacht stimmen die
die frequenz der nacht imitieren
das dunkel erhellen
vorbei gefahren am leben
der anderen an wehender
wäsche im wind kaffeegeruch
fachwerkhäusern mit segensspruch
auf balken verwilderten belebtem
landschaften üppigen rosen und
sonnenblumenfeldern
wenigen qadratmetern am
fluss spiegelungen verzerrte
realität
still gehaltene zeit
in baumrinde geritzte
namen wir waren hier
auf weichen mooskissen
geflohen vor schimpf-
tiraden kauern dort im
kalten licht
blasen kaugummiblasen
das stolpern unserer
herzen sich beruhigt
kehren heim bei laternen-
licht die umrisse des
betonriesen weicher
zeit zu reifen auf den
feldern der vergänglichkeit
vergoldetes getreide einen
sommer lang ein augenzwinkern
die bitterkeit heraus spülen
mit dickem klebrigen gelben
sirup der den tisch verklebt
und die zunge schweigt
golden bricht das licht sich
in der sirupflasche
versprechen an luftigen
tagen zwischen den monaten
los gelassene hände dinge
momente
den salzigen geschmack
der freiheit auf der zunge
sein mit allem was ist
dem milchigem dunstigem
schleier dem unnahbarem
dem verletzlichem fremdem
dem wilden ursprung
sein mit allem dem eigenen
spiegelbild den feuchtem
waldboden den morgen
auf der haut dem wachstum
von pfirsichen
der asche vergangener tage