in den wind gesprochene
versprechen an luftigen
tagen zwischen den monaten
los gelassene hände dinge
momente
den salzigen geschmack
der freiheit auf der zunge
versprechen an luftigen
tagen zwischen den monaten
los gelassene hände dinge
momente
den salzigen geschmack
der freiheit auf der zunge
sein mit allem was ist
dem milchigem dunstigem
schleier dem unnahbarem
dem verletzlichem fremdem
dem wilden ursprung
sein mit allem dem eigenen
spiegelbild den feuchtem
waldboden den morgen
auf der haut dem wachstum
von pfirsichen
der asche vergangener tage
es riecht nach tier
und seewasser
die farbe grün
eingebrannt bis
die äpfel reifen
der süße trägheit
last an unaufgeräumten
tagen
gelände das spiel der blätter
im blick
im rücken gesichter gegen scheiben
gepresst
ausschau halten nach orientierung
markierung auf verlassenen pfaden
die niemand kennt
antworten suchen im aufblitzenden
blickkontakt stimmengewirr auf
fotos mit einer patina von Glück
verknotet unter samtenem tuch
erstickt hinter schweren vor-
hängen bei leichtem luftzug
ausgesperrt im sterilen raum
aufgeräumten herzen
tief wurzelt das herzblut im
erdreich und folgt seinen
eigenen geboten
stundenweise sommer einstürzende
mauern weit gespukte kirschkerne
rot inhalieren
versprechen der leichtigkeit auf
postkarten zaghaft aufgeblähte
segel unendlichkeit
glühende sommertage zwischen
buchenhecken
rosenblätter gepflückt von kinderhand
warmer schildkrötenpanzer schwarze
perlaugen aufgeschürfte knie
verbrannte haut blau verfärbte
finger juligeflüster
über den farnrücken hinweg
dein blick ins weite unsere
zehen graben wir in den nassen
waldboden auf baumstämmen
schaukeln
hören den lauten knall fallender
bäume halten den atem an
auf der lichtung ein sonnenbad
nehmend die stille kleidet uns
vollkommen aus wir riechen nach
kiefernharz auf dem heimweg