Die Verschwiegenheit der fallenden
Blüten Finger auf Lippen gepresst
Dem neuen Sommer entgegen
zwischen den Buchdeckeln trocknen
Veilchen
Blüten Finger auf Lippen gepresst
Dem neuen Sommer entgegen
zwischen den Buchdeckeln trocknen
Veilchen
Ich bin wechselwarm liege
auf kalten Steinen verändere
meine Farbe
In den Furchen der Erde
die Tristesse der Tage
Orange auf feucht warmen Stränden
Grün im alltäglichen
Flammemdes Rot die Freude
Kleine und große Momente voller
Wellengang Salzgeschmack und
ausgelassenes Leben nach des
Winters Blässe
zurück bleiben gläserne momente
festgehalten im flachen atem die
fingerspitzen berühren magnolien
im weitergehen splittert grünes glas
zaghafte balance zwischen den tagen
dem frühling wärmenden decken dem
morgenkaffee
dieses stolpern im kopf aufgefangen
von deiner verlässlichkeit
umspült von mandelgeruch der cherry
plum blüten
wie eine offene wunde mit zärtlichkeit
berührt
fließen durch kaltes salziges gewässer
fließen von heute zu morgen von
gestern zu heute den kopf über wasser
mit orangen schwimmflügeln und salzwasser
brannte im mund hals und augen beine die
die bewegung übten
ordentlich mit dem müden Blick
Die Münder verschlossen ein blinzeln
in die Sonne
Die kleinen Körper aufrecht zurecht
gerückt bewegungslos
Eigene Welten umspült von einem
Lächeln nach strengen Vorgaben
Winzige Hände möchten sammeln
Gänseblümchen Steine Federn und
Erfahrungen den Frühling pflücken
wenn sie uns begegnet im
drängen der kätzchen im
räkeln der katze auf sonnen
warmer mauer
im flüchtigen vorübergehen
des struppigen hundes an der
langen leine und der wehende
poncho die wilde zerzauste mähne
im offenen van nah am fluss
flinke finger auf trommelfellen
dem fenster und ums haus herum
im wald die bäume verstellen den
blick in die weite
doch da ist ein ganz leises dazwischen
dort hinter dem wald an der elbe
endloser blick doch es sträubt sich etwas
in mir ist eng fest gefahren wartet auf
erlösung befreiung den frühlilng