September
Die Sonne steigt höher
und ich steige mit an
ihrer rechten Seite
Sammle die Sonnenscherben
und setzte sie im Winter wieder
neu zusammen trockcne Beifuß
und Salbei es duftet nach Äpfeln
und ich schaue durch den dunstigen
Morgen in die Weite
September
Die Sonne steigt höher
und ich steige mit an
ihrer rechten Seite
Sammle die Sonnenscherben
und setzte sie im Winter wieder
neu zusammen trockcne Beifuß
und Salbei es duftet nach Äpfeln
und ich schaue durch den dunstigen
Morgen in die Weite
milch längst verheilt die
großen und kleinen wunden
das wiegen auf den schoß
geübt die kleinen täglichen
abschiede wenn das haus kurz
erstirbt kein windzug sich
regt
abgenutzte erinnerungen
abgelegte kleider zu kleine
schuhe milchzähne klappern
in holzdosen
jahre ausgelöscht als hätten
sie nicht existiert
zusammenhalt kein vertrautes
flüstern die köpfe zusammen
stecken unkontrolliertes los-
prusten geheimnisse teilen
körper zwischen schlaftrunken
und erwacht stimmen die
die frequenz der nacht imitieren
das dunkel erhellen
vorbei gefahren am leben
der anderen an wehender
wäsche im wind kaffeegeruch
fachwerkhäusern mit segensspruch
auf balken verwilderten belebtem
landschaften üppigen rosen und
sonnenblumenfeldern
wenigen qadratmetern am
fluss spiegelungen verzerrte
realität
still gehaltene zeit
in baumrinde geritzte
namen wir waren hier
auf weichen mooskissen
geflohen vor schimpf-
tiraden kauern dort im
kalten licht
blasen kaugummiblasen
das stolpern unserer
herzen sich beruhigt
kehren heim bei laternen-
licht die umrisse des
betonriesen weicher
zeit zu reifen auf den
feldern der vergänglichkeit
vergoldetes getreide einen
sommer lang ein augenzwinkern
die bitterkeit heraus spülen
mit dickem klebrigen gelben
sirup der den tisch verklebt
und die zunge schweigt
golden bricht das licht sich
in der sirupflasche